Ratgeber

Das erste Angebot ist oft schlechter, als Sie denken - aber wie können Sie sicher sein?

Die Antwort ist einfach und simpel: Das erste Angebot ist so gut wie nie das beste.

Denken Sie nur an Ihr eigenes Verhalten. Wenn Sie sich entscheiden, ein Haus zu kaufen, geben Sie dann sofort Ihr Höchstgebot ab? Wahrscheinlich nicht. Ähnlich verhält es sich auch beim Unternehmenskauf. Die Bewertung eines Unternehmens gleicht oft eher einem Schätzspiel.

Der Bieterprozess

Ein Angebot für das eigene Lebenswerk zu erhalten, ist schmeichelhaft. Aber Vorsicht: Eine zu schnelle Zusage kann Sie viel Geld kosten. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Spanne zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Gebot in einem strukturierten Verkaufsprozess durchaus 100 Prozent betragen kann.

Wie der Wert berechnet wird 

Wie kommt es, dass Investoren ein Unternehmen so unterschiedlich bewerten, obwohl sie die gleichen Informationen haben? 

Der Grund ist, dass Unternehmen heutzutage auf Ideen und Menschen basieren. Noch vor 50 Jahren lag der Wert eines Unternehmens vor allem in seinen Maschinen oder Fabriken – physischen Dingen, die leicht zu bewerten waren. Heute konzentriert sich der Prozess fast ausschließlich darauf, zu verstehen, wie die Zukunft des Unternehmens aussieht.

Und diese Zukunft ist subjektiv. Wie viele Produkte wird ein Kunde in fünf Jahren kaufen? Wie entwickelt sich die Konkurrenz? Wie wird die allgemeine Wirtschaftslage aussehen? Auf diese Fragen gibt es keine definitiven Antworten und deshalb gibt es auch keine „richtige“ Unternehmensbewertung.

annie spratt hCb3lIB8L8E unsplash
adventurous person navigating topographic map

Sie haben ein Angebot für Ihr Unternehmen erhalten? Das ist großartig! Doch bevor Sie sich zu früh freuen, sollten Sie eines wissen: Das erste Angebot ist so gut wie nie das beste.

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Mögliche Risiken

Gehen Sie ohne professionelle Begleitung in einen Verkaufsprozess, gibt es einige Fallstricke. Viele Käufer verlangen beispielsweise die Unterzeichnung einer Vertraulichkeitsvereinbarung, die es Ihnen verbietet, über das Angebot zu sprechen. Das ist oft ein klares Zeichen für ein zu niedriges Gebot. Sie sollten sich immer das Recht vorbehalten, sich beraten zu lassen, ob ein Preis angemessen ist.

Des Weiteren ist es auch üblich, dass Käufer kreative, aber komplizierte Deal-Strukturen vorschlagen, zum Beispiel Konstruktionen mit Vorzugsaktien oder zusätzlichen Kaufpreisen. Unsere Erfahrung zeigt, dass viele dieser Vereinbarungen darauf abzielen, das Angebot besser erscheinen zu lassen, als es tatsächlich ist.

Ein weiteres Risiko, kann erst relativ spät im Prozess auftreten. Besonders bei Deals über EUR 10 Mio. wird der Käufer eine sehr umfangreiche Due Diligence Prüfung durchführen. Wenn er dabei etwas findet, das ihn dazu veranlasst, das Angebot zu senken, befinden Sie sich in einer schwachen Verhandlungsposition: Sie haben viel Zeit und Mühe in diesen einen Käufer investiert und haben nun keine andere Alternative mehr.

Wenn Sie ein Angebot für Ihr Unternehmen erhalten haben oder einen Verkauf in Erwägung ziehen, können Sie nur davon profitieren, wenn Sie sich an einen vertrauenswürdigen Berater wenden.

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Mögliche Risiken

Gehen Sie ohne professionelle Begleitung in einen Verkaufsprozess, gibt es einige Fallstricke. Viele Käufer verlangen beispielsweise die Unterzeichnung einer Vertraulichkeitsvereinbarung, die es Ihnen verbietet, über das Angebot zu sprechen. Das ist oft ein klares Zeichen für ein zu niedriges Gebot. Sie sollten sich immer das Recht vorbehalten, sich beraten zu lassen, ob ein Preis angemessen ist.

Des Weiteren ist es auch üblich, dass Käufer kreative, aber komplizierte Deal-Strukturen vorschlagen, zum Beispiel Konstruktionen mit Vorzugsaktien oder zusätzlichen Kaufpreisen. Unsere Erfahrung zeigt, dass viele dieser Vereinbarungen darauf abzielen, das Angebot besser erscheinen zu lassen, als es tatsächlich ist.

Ein weiteres Risiko, kann erst relativ spät im Prozess auftreten. Besonders bei Deals über EUR 10 Mio. wird der Käufer eine sehr umfangreiche Due Diligence Prüfung durchführen. Wenn er dabei etwas findet, das ihn dazu veranlasst, das Angebot zu senken, befinden Sie sich in einer schwachen Verhandlungsposition: Sie haben viel Zeit und Mühe in diesen einen Käufer investiert und haben nun keine andere Alternative mehr.

Wenn Sie ein Angebot für Ihr Unternehmen erhalten haben oder einen Verkauf in Erwägung ziehen, können Sie nur davon profitieren, wenn Sie sich an einen vertrauenswürdigen Berater wenden.

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